Die Landwirtschaft von morgen

Bauernhof im Abendlicht
Foto: Dr. Fried

Naturefund startet am 22.11. und am 30.11.2019 an zwei Standorten in Deutschland einen partizipativen Prozess zum Thema "Die Landwirtschaft von morgen" zu der wir herzlich einladen.

Wie muss eine Landwirtschaft von morgen aussehen?

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir, die Naturschutzorganisation Naturefund und unsere Partner, einen gesellschaftlichen Dialog starten und über Wege zu einer Landwirtschaft sprechen, die allen ein gutes und gesundes Leben ermöglicht: den Bauernfamilien, den Bürgern und Bürgerinnen, der Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 

Der dramatische Rückgang der Insekten und Vögel, die Verschmutzung des Grundwassers und zwei sehr heiße und trockene Sommer zeigen deutlich, dass Veränderungen im Gange sind, auf welche die Politik, aber auch die Zivilgesellschaft Antworten finden müssen. Die Landwirtschaft ist besonders stark davon betroffen und zugleich ist sie ein Mit-Verursacher und Mit-Gestalter dieses Wandels.

Warum geht uns die EU-Agrarreform etwas an? 

Die EU-Agrarreform beinflusst neben der Wirtschaftsweise auch das direkte Einkommen der Bauern und erzeugt gleichzeitig eine überbordene Bürokratie, die oft mehr Arbeit als Nutzen schafft. Zudem bestimmt die EU-Agrarpolitik, wie unsere Umwelt in den nächsten Jahrzehnten aussehen wird. Somit geht die Reform jeden von uns etwas an. Wir alle wollen eine intakte Umwelt, Vielfalt von Tieren und Pflanzen sowie gesunde, qualitative Lebensmittel. 

Ziele der Veranstaltung 

Wir wollen Sie zum einen darüber informieren, welche Auswirkungen die Agrarreform hat und welche Möglichkeiten der Einflussnahme auf Gestaltungsprozesse bestehen. Zum anderen möchten wir Ihre Gedanken und Ansätze aufnehmen, die für Landwirte und die Region wichtig sind.

In Form eines Weltcafés möchten wir gemeinsam mit Ihnen einzelne Themenbereiche bearbeiten und Ideen sammeln, die zu einer besseren EU-Agrarreform beitragen. Wie könnte und wie muss eine Landwirtschaft von morgen aussehen, damit die Bauernfamilien ein gutes Auskommen haben und zugleich die Grundlagen des Lebens und unserer Heimat erhalten bleiben? Was muss sich in der nationalen und auch europäischen Agrarpolitik ändern, damit wir eine Zukunft mit gesunder Nahrung, intaktem Boden, artenreichen Landschaften und stabilen Ökosystemen haben?

Anschließend werden Vorschläge formuliert, die direkt an die enstprechenden Kommissionen weitergeleitet werden. Gemeinsam zeigen wir, dass wir Einfluss nehmen und nichts mehr über unseren Kopf hinweg entscheiden lassen wollen. Es ist ein Zeichen gelebter Demokratie: Wir denken selbst, wir handeln selbst und wollen die uns betreffenden Gesetze mitbestimmen. 

Dialog starten in Niedersachsen und Hessen

Der Dialog startet mit zwei Veranstaltungen, eine in Niedersachsen und eine in Hessen, zu der wir Sie herzlich einladen. Von 10.00 – 17.00 Uhr wollen wir mit bis zu 100 Teilnehmern und Teilnehmerinnen über die Landwirtschaft sprechen, die wir uns wünschen.

Der Prozess wird vorbereitet und moderiert, für Essen und Getränke ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten lediglich um einen Unkostenbeitrag von 5 €, der bei Ankunft vor Ort bezahlt werden kann.

Zeitige Anmeldung empfohlen

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir empfehlen daher eine zeitige Anmeldung.

  1. Termin: 22.11.2019 in Elsfleth, Niedersachsen, 10.00 - 17.00 Uhr, Teilnehmerzahl 100: Anmeldung hier
  2. Termin: 30.11.2019 im Rhein-Main-Gebiet, Hessen, 10.00-17.00 Uhr, Teilnehmerzahl 100: Anmeldung hier

Die Teilnehmerzahl ist erst einmal auf 100 begrenzt, es wird eine Warteliste geben. Beide Veranstaltungen werden vor, während und nachher von Öffentlichkeitsarbeit begleitet.

Artikel, Beiträge und mehr

Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission und vom EU-Parlament, sowie verschiedene Artikel, Radiobeiträge und Videos, welche die aktuelle Landwirtschaftspolitik von verschiedenen Seiten beleuchten, finden sie hier.

Als Experten und Redner vor Ort sein werden Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl von der Technischen Universität Hamburg sowie Ottmar Ilchmann von derArbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in Elsfleth (22.11.2019).  In Frankfurt  (30.11.2019) sind Dr. Andrea Beste und Sebastian Strumann als Gastredner und -experten eingeladen.

Hier finden Sie den Bericht aus Elsfleth und die Bilder aus Elsfleth

Artikel, Beiträge und mehr

Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission und vom EU-Parlament, sowie verschiedene Artikel, Radiobeiträge und Videos, welche die aktuelle Landwirtschaftspolitik von verschiedenen Seiten beleuchten, finden sie hier.

Anmeldung

  1. Termin: 22.11.2019 in Elsfleth, Anmeldung hier
  2. Termin: 30.11.2019 im Rhein-Main-Gebiet: Anmeldung hier

Ablauf der Veranstaltung 

Hier finden Sie den Ablauf der Veranstaltungen.

Ablauf

Vortragende Frankfurt (30.11):

  1. Dr. Andrea Beste
  2. Sebastian Strumann

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